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Liebe Patientin! Lieber Patient! Sie interessieren sich für EMI beziehungsweise ich habe Ihnen vorgeschlagen, Ihre Psychotherapie mit EMI zu ergänzen.
Im nachfolgenden finden Sie Informationen, die Ihnen helfen sollen, EMI kennenzulernen, gegebenenfalls Fragen zu beantworten,
sodass Sie sich entscheiden können, ob Sie EMI anwenden wollen oder nicht. Sollten Sie noch offene Fragen haben, dann bin
ich gerne bereit, sie in einem persönlichen Gespräch zu beantworten. „Eye Movement Integration (EMI) – eine weitere Therapie-Methode, die mit Augenbewegungen arbeitet.
Und es ist nicht dasselbe wie EMDR! EMI erzielt erstaunlich schnell Effekte, erleichtert Pateinten von der Last
alter ungelöster Erinnerungen an fast alle Formen von Trauma, von Missbrauch in der Kindheit bis zu Autounfällen;
von Vergewaltigung bis Naturkatastrophen – in nur 1 – 6 Therapiesitzungen. Dies ist keine Hypnose, und auch keine Magie,
wohl aber ein äußerst unmittelbares Mittel, die Kraft des Geistes für das freizulassen, wofür sie gebraucht wird:
Sich selbst zu heilen!“ – Danie Beaulieu. Schon 1989 wurde EMI als eine der letzten einer Vielzahl innovativer therapeutischer Techniken von Connaire Andreas
und Steve Andreas (beide M.D.) entwickelt. Danie Beaulieu hat die Technik so weiterentwickelt, wie wir sie heute anwenden.
Die Wurzeln von EMI liegen im neurolinguistischen Programmieren – deshalb ist EMI auch keine Psychotherapie, sondern eine
Neurotherapie. EMI ist also eine Möglichkeit, um die Selbstheilung der unbewussten neuronalen Netzwerke zu aktivieren. Jede traumatische Erfahrung bahnt sich im Gehirn – einerseits durch Wahrnehmungen wie Geruch und Geschmack,
Sehen und Hören sowie durch Körperempfindungen. Nachdem das Gehirn diese Impulse auf den Gehalt der Gefährlichkeit
überprüft hat, gehen die Impulse an die Amygdala, die den emotionalen Gehalt einschätzt und die Information an den Hippocampus
weiterleitet. Dort wird den Informationen eine kognitive Bedeutung zugewiesen und Hormone aktiviert, die die komplexen
Überlebensstrategien organisieren. Immer mehr Indizien weisen darauf hin, dass Gehirn und Körper nicht einfach irgendwie
auf Gefahr reagieren, sondern sich bei traumatisierenden Inputs zwangsläufig verändern. Forschungsresultate zeigen nach einer Behandlung 48 % Veränderung in den Symptomen, nach zwei Behandlungen 78 % Veränderung
in den Symptomen. Eine Behandlung mit EMI ist sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern möglich. Wenn Sie Medikamente nehmen,
teilen Sie mir das bitte im Vorgespräch mit. Eine EMI Sitzung dauert 2 Einheiten, das heißt, dass wir uns
100 Minuten Zeit nehmen werden. Für Kinder gilt eine kürzere Behandlung. Ob eine Behandlung reicht, oder eine
Folgebehandlung indiziert ist, werden wir gemeinsam nach der ersten EMI-Sitzung entscheiden. |
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